Schaumburg profitiert mit rund 5,6 Millionen Euro erneut aus dem Städtebauförderungsprogramm

Die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Jan-Philipp Beck, Constantin Grosch und Grant Hendrik Tonne freuen sich gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers über die Mitteilung, dass Schaumburger Kommunen erneut vom Städtebauförderungsprogramm profitieren werden und dieses Jahr rund 5,6 Millionen Euro in den Landkreis fließen.

„Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Instrument, um unsere Städte und Gemeinden nachhaltig zu stärken“, heben die vier Schaumburger Abgeordneten hervor. "Die gemeinsamen Finanzmittel von Land und Bund helfen erheblich dabei, die Ortskerne weiterhin lebendig zu halten sowie die Innenstädte noch attraktiver zu gestalten, so dass sich Menschen gerne dort aufhalten."

Im Einzelnen profitieren folgende Schaumburger Kommunen aus dem Programm „Lebendige Zentren“:
Die Stadt Bad Nenndorf erhält fürs Stadtzentrum und den Landschaftspark noch einmal rund 1,66 Millionen Euro, die Stadt Rinteln für die historische Ortslage dieses Mal 1,547 Millionen Euro und die Stadt Stadthagen bekommt im Rahmen einer Sonderregelung für finanzschwache Kommunen rund 1,35 Millionen Euro für die Altstadt. Ebenfalls wird der Flecken Hagenburg mit weiteren 600.000 Euro für seinen Ortskern gefördert, die Samtgemeinde Eilsen und die Stadt Obernkirchen erhalten im gemeinsamen Netzwerk 366.000 Euro und die Stadt Rodenberg profitiert noch einmal von 70.000 Euro für die Allee/Burgpark/Mühlenstraße.

Die Stadt Bückeburg erhält über das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ 16.000 Euro für die Windmühlenstraße.

„Wir begrüßen die Fortsetzung und finanzielle Ausweitung der Städtebauförderung ausdrücklich, denn sie ermöglicht den betreffenden Orten in Schaumburg bei einer allgemein angespannten Haushaltslage weitere Planungssicherheit und Handlungsspielräume vor Ort. Starke Zentren sind zudem mehr als nur schöne Fassaden - vielmehr geht es um eine bessere Erreichbarkeit, mehr Barrierefreiheit sowie sichere und klimaangepasste öffentliche Räume, die nicht nur die Aufenthaltsqualität steigern, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort und den sozialen Zusammenhalt stärken“, so die Abgeordneten Beck, Grosch, Tonne und Völlers abschließend.

Zum Hintergrund:
Das Land Niedersachsen stellt gemeinsam mit dem Bund im Städtebauförderungsprogramm 2026 rund 185 Millionen Euro für die nachhaltige Entwicklung und Erneuerung von Städten und Gemeinden bereit. Das Fördervolumen liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Im Mittelpunkt stehen lebendige Zentren, Wachstum und nachhaltige Erneuerung sowie sozialer Zusammenhalt.